Alaaf und Helau: Konfetti überall! | KW 5

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Das Leid und Freund jedes zugezogenen Kölners liegt ja bekanntlich in der 5. Jahreszeit. Irgendwann ab dem 11.11 – was ein sehr gutes Datum ist, da man sich vor Schnaps und Kölsch nur solche Daten merken kann – dreht das Rheinland frei.

Nicht nur, dass Mitte November bis zur in den März alle mit Saufen beginnen, nein sie müssen sich tatsächlich auch verkleiden. Versteht mich nicht falsch, es ist kein Schmähansprache für den Karneval, doch ist es ein kultureller Teil, den ich nur bedingt verstehe. Da, wo ich herkomme, aus den tiefen Kiefernwäldern Brandenburgs, heißt es Fasching und wird auch nur von Kindern in der Grundschule gefeiert. Natürlich gibt es versprengt ein paar Narren und Närrinnen, die den sandigen Boden Brandenburgs zum Beben bringen wollen, doch das ist die Ausnahme. Ja, ich wusste auch, dass ein Zuzug in diese Stadt damit verbunden sein wird, mich entweder einzukesseln und einfach mitzumachen. Also schreie ich so glücklich wie ich nur sein kann entweder Alaaf! (für die Kölner) oder Helau! (wenn man in Düsseldorf ist).

Damit habe ich nicht gerechnet

Vom Karneval jetzt mal ganz weg, habe ich diese Woche doch tatsächlich eine Überraschung erlebt, die diesen Blog betrifft. In der Nacht zum Donnerstag schrieb ich einen Text über eine Sache, die mir schon so lange im Kopf herumschwirrt. In „Der soziale Druck in mir“ wollte ich meine Empfindungen darüber in Worte fassen, wie sehr mich doch sozialer Kontakt auslaugt. Es sollte ein kleiner Appell, aber auch ein Erklärungsversuch sein. Die Resonanz dazu hat mich schier umgehauen. Für mich, deren Blog nicht so stark gelesen wird, war das tatsächlich eine Überraschung. Ich merkte, wie vielen anderen Menschen es genauso geht, egal in welcher Stärke und Form. Wir sind also nicht allein damit. Die liebe Linda von notestoherself nahm mich in ihre Medienschau auf. Vielen Dank!

Auf dem Bücherstapel …

.. befand sich gar nicht so viel. In ein paar kurzen Snaps (frau.mitkatze) erklärte ich, dass ich doch noch Runa von Vera Buck zu Ende lesen werde. Normalerweise bin ich kein leicht besaitetes Mädchen, aber bei diesem Roman hat es mir tatsächlich die Lust genommen. Nicht nur, dass das Thema Psychatrie ist, nein, es geht in den ersten 200 Seiten vor allem über die Entwicklung der Frauenpsychatrie, welche Behandlungsmethoden benutzt wurden, um  die Hysterie aus Frauen auszutreiben. Wer sich schon einmal damit beschäftigt hat, weiß, dass das kein einfaches Thema ist. Und eins kann man Vera Buck nicht absprechen: Genau recherchiert hat sie auf jeden Fall.

Was was gibt es noch? Wenn wir schon dabei sind, neben Snapchat (frau.mitkatze), könnt ihr gerne meine Facebook Seite liken oder mir auf Twitter ganz privat folgen oder noch auf meinem Twitter Account zum Blog euch vergnügen. Macht am besten alle 4 Sachen! Und wenn ihr sonst noch etwas zu tun haben sollt, dann schaut doch bitte dieses herrliche Video von den Bohnen, die hier großartigst Scharade spielen, mit dem Herrn Rockstah. Vielleicht war ich gestern Nacht kurz davor zu sterben vor Lachen.

Bis nächsten Sonntag ihr Herzen.

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