Saphirblau - Liebe geht durch alle Zeiten
Saphirblau – Liebe geht durch alle Zeiten
Kerstin Gier
Arena Verlag 2010-01-05
Gebundene Ausgabe 400 Seiten

Frisch verliebt in die Vergangenheit, das ist keine gute Idee. Das zumindest findet Gwendolyn, 16 Jahre alt, frisch gebackene Zeitreisende. Schließlich haben sie und Gideon ganz andere Probleme. Zum Beispiel die Welt zu retten. Oder Menuett tanzen zu lernen. (Beides nicht wirklich einfach!) Als Gideon dann auch noch anfängt, sich völlig rätselhaft zu benehmen, wird Gwendolyn klar, dass sie schleunigst ihre Hormone in den Griff bekommen muss. Denn sonst wird das nichts mit der Liebe zwischen allen Zeiten!

Da, ich vom ersten Teil der Edelstein-Trilogie schon sehr begeistert war, musste ich so schnell wie möglich weiterlesen um zu erfahren wie es mit Gwen, Gideon und alle Anderen weitergeht.

Gwen muss sich nun mit ihrer neuen Rolle abfinden und lernt nun so schnell wie möglich lernen wie man sich in den verschiedenen Zeiten verhält. Dass der Unterricht nicht ohne Probleme läuft, kann man sich schon denken. Gerade ihre Cousine Charlotte, die eigentlich die Aufgabe der Zeitreise zu Teil wurde, ist ihr keine Hilfe und kritisiert sie. Gideon, mit dem sie sich auf die Suche nach Lucy und Paul machen soll, verhält sich immer merkwürdiger. Einmal ist er Gwen sehr ‚verbunden‘ und dann ignoriert er sie wieder. Doch unerwarteter Weise gewinnt Gwen einen Freund, der kleine und recht freche Xemerius, der ihr bei allen Problemen hilft und sie mit Informationen versorgt, denn diese braucht sie dringend.

Das Buch war wieder ein Genuss für das Leserherz. „Saphirblau“ ist ein sehr guter Nachfolger zum ersten Teil „Rubinrot“. Dies allein zu schaffen, ist schon mal ein extra Sternchen für die Bewertung wert. Es ist ja meist so, dass wirklich gute Erstbücher, danach eher eine schwache Fortsetzung haben, doch das ist hier definitiv anders. Kerstin Gier konnte sich nochmals steigern und ich würde sogar so weit gehen, dass mir „Saphirblau“ noch etwas besser gefallen hat als der Vorgänger. Die flotte Erzählweise war wieder sehr angenehm und verleitete dazu das Buch an einem Stück lesen zu wollen. Man konnte sich einfach nicht davon trennen. „Saphirblau“ hat mich zum Lachen, aber auch Weinen gebracht, genauso muss ein Buch sein. Die Geschichte wird durch neue Charaktere, wie zB Xemerius, aufgewertet, aber auch altbekannte Personen aus dem ersten Teil gab mir beim Lesen das Gefühl in der Story willkommen zu sein. Das Buch hat noch mehr spannende Szenen zu bieten als der Vorgänger, da die Geschehnisse gleich an das Ende von „Rubinrot“ anknüpfen.

Die Charaktere entwickeln sich beim Lesen immer weiter und werden dadurch zu richtigen Freunden oder zu Feinden. ;) Beim Lesen muss man einfach mit Gwen mitfühlen und ihr bei allem beistehen. Die einzige kleine Schwierigkeit, die ich aber als absoluten Plus bezeichnen möchte, ist der Storyablauf selbst. Wenn man nicht bei jeder Seite aufpasst – und ich schweife manchmal beim Lesen in den Gedanken ab – kommt man nicht hinterher und verzettelt sich schon mal. Aber das allein liegt an mir. J Aber die schnelle, witzige und nicht in jedem Detail gleich zu erschließende Geschichte – man muss bei Lesen also immer wieder aufpassen – ist ein Pluspunkt. Und das Ende des Buches ist … ach, ich möchte nicht zu viel verraten. ;)

Wieder ein absolutes Buchhighlight. Ich warte schon sehnsüchtig auf den letzten Teil der Trilogie und hoffe, dass er bald in den Buchläden zu finden ist. Ganz klar bekommt das „Saphirblau“ von 5 von 5 Monde von mir, da es einfach ein Muss ist für jeden, der eine spannende Geschichte mit viel Liebe zum Detail mag. Kerstin Gier hat wieder fantastische Arbeit abgeliefert.

Der gefangene Stern

Der gefangene Stern
Nora Roberts
MIRA TASCHENBUCH IM CORA VERLAG 2010-03-01
Taschenbuch 256 Seiten

OT: Captive Star
Reihe: Teil 2 – Sterne von Mithras
Ist eine Neuübersetzung. Wurde schon einmal veröffentlicht.

Seit M.J. O‘ Leary einen wertvollen Diamanten versteckt, ist sie auf der Flucht – mit Handschellen an den aufregenden Mann gekettet, der ihr das Leben gerettet hat.
Seit M.J. O‘ Leary von ihrer besten Freundin einen wertvollen Diamanten bekommen hat, ist sie auf der Flucht – mit Handschellen an den aufregenden Mann gekettet, der ihr gerade das Leben gerettet hat! Aber die temperamentvolle Barbesitzerin denkt gar nicht daran, Jack Dakota dankbar zu sein. Und auch nicht, ihm zu verraten, was sie in ihrer Handtasche versteckt. Schließlich lässt sie sich nicht einfach so kidnappen! Doch Jack scheint nicht nur entschlossen, an ihrer Seite zu bleiben und herauszufinden, wer hinter ihnen her ist, sondern ist mit seinem Charme und seinem gestählten Körper auch eine einzige Provokation. Und einer Herausforderung konnte M.J. noch nie widerstehen.

Im ersten Teil der „Sterne von Mithras“ ging es um Bailey, die zwei der drei Juwelen an ihre Freundinnen M.J. und Grace geschickt hat, damit sie diese so gut wie es nur geht ausbewahren bevor sie in falsche Hände geraten.

Der zweite Teil „Der gefangene Stern“ handelt von M.J. , die vollkommen anders als ihre Freundin ist. Sie besitzt eine gute irische Bar, was schon seit Generationen in ihrer Familie typisch ist, sie ist schön und unabhängig. Aber ein Wochenende ändert alles. Jake, ein Kopfgeldjäger, hat es auf M.J. abgesehen. Sie soll ihre Bewährungsauflagen verletzt haben, nachdem sie ihren angeblichen Liebhaber aus Eifersucht angeschossen haben soll. Vor ihrer Wohnung lautert Jake ihr auf und will sie mit Handschellen abführen, doch alles kommt ein bisschen anders als geplant. Nicht nur das sich M.J. mit allen Mitteln der Kunst wehrt – schließlich kennt sie sich gut in Selbstverteidigung aus – auch zwei Männer dringen im selben Moment in die Wohnung ein als Jake versucht sie festzunehmen. Ihr Ziel ist es M.J. zu töten.

Gemeinsam mit dem Kopfgeldjäger macht sie sich eher unfreiwillig auf die Flucht. In dieser Zeit kommen sich die beiden immer näher und erkennen, dass da wohl doch mehr als nur Anziehung besteht, doch eingestehen mögen sie sich das nicht.

Doch M.J. Hauptziel ist es zu erfahren, ob es ihren Freundinnen gut geht und was es mit dem blauen Diamanten auf sich hat, den ihr Bailey geschickt hat. Sie will herausfinden, was geschehen ist. Auf der Suche geraten beide in Gefahr …

Die Charaktere des zweiten Teils der Trilogie sind ganz anders im Vergleich zu Band eins. M.J. und Jake mögen sich zu Beginn gar nicht, aber lassen sich nicht abschrecken kleine Spielchen mit dem Gegenüber zu treiben, was im Laufe des Buches immer wieder zu sehr witzigen Szenen und Dialogen geführt hat. Die ganze Geschichte, die in Band eins doch eher stockend vorwärts ging, kommt jetzt so langsam ins Rollen. Beim Lesen bekam ich auch mehr Einblick in die ganze Geschichte, aber auch die Charaktere des zweiten Bandes habe ich als herzlicher empfunden. Jake, der eher ein Einzelgänger ist und MJ, die festen Bindungen keine große Bedeutung zukommen lässt, finden sich trotzdem und passen, meiner Meinung nach, perfekt zusammen. Es hat mir Spaß gemacht die Beiden auf ihrer abenteuerreichen Suche nach Grace und Bailey zu begleiten. Die Spannung in der Geschichte wurde gut zum Ausdruck gebracht und machte somit das Buch zu einem netten Begleiter für ein Nachmittag. Es ist definitiv eine Steigerung zum ersten Band. Die Trilogie hat dadurch richtigen Aufschwung bekommen und macht Lust auf das Ende, auf das ich mich sehr freue. Das Buch war wieder ein solider Nora Roberts Roman, so wie ich ihn mag.

Dafür gibt es von mir 4,5 von 5 Punkte.

,5

Die letzten Tage sind wieder sehr schöne Bücher bei mir eingetrudelt. Herrlich.

Vielen Dank an den Arena Verlag, vorablesen, und Mira Verlag für die bereitgestellten Rezensionsexemplare.

Beschreibung des Verlags Abbeys beste Freundin Kristen ist verschwunden. Alle Bewohner von Sleepy Hollow glauben, dass das Mädchen tot ist. Dann taucht plötzlich Caspian auf – ein umwerfender, rätselhafter Junge, der immer dort aufkreuzt, wo auch Abbey ist. Und schließlich stößt sie im Tagebuch ihrer Freundin auf ein dunkles Geheimnis – und muss bald erfahren, dass auch Caspian nicht der ist, der er zu sein scheint.

„The Hollow. Wahre Liebe ist unsterblich“ – Jessica Verday

Beschreibung des Verlags – Quicklebendig steht Grace Fontaine vor Lieutenant Seth Buchanan. Mit einer Pistole in der Hand, die auf seine Brust gerichtet ist, einem gestohlenen Diamanten in der Tasche und einem Lächeln, das ihm den Atem raubt … Offensichtlich ist der Mordfall Grace Fontaine doch noch nicht abgeschlossen. Dabei hielt Seth die gefundene Leiche ganz sicher für die Highsociety-Lady! Nun, Grace erfreut sich bester Gesundheit. Und sie trägt einen der drei Sterne von Mithra bei sich. Rein beruflich will Seth herausfinden, was mit den anderen beiden Diamanten passiert ist. Rein privat aber verliebt er sich in die kühle Schönheit, die in größerer Gefahr schwebt, als sie sich beide vorstellen können …
„Der geheime Stern“ – Nora Roberts


Bescheibung des Verlags – INMITTEN VON BERGEN, UMHÜLLT VON WOLKEN, HÜTET. TIBET SEINEN GRÖSSTEN SCHATZ.

ein kloster, hoch oben im himalaya.keiner kennt den weg dorthin. zwei junge britische bergsteiger,bereit für das abenteuer ihres lebens. ein kleiner junge auf der flucht.die hoffnung eines ganzen volkesruht auf ihm. ihnen auf den fersen chinesischesoldaten. general zhu weiß, wie man jemanden zum reden bringt. ein tödliches katz-und-maus-spiel.der einsatz ist das schicksal tibets.

„Der Wolkentempel“ – Patrick Woodhead