Balkonnächte.

Ein Glas Wein später fühle ich mich locker. Ein bisschen befreit. Und ich rauche. Immer eine nach der anderen. Der Rauch erreicht kaum meine Lungen. Es ist die Gewohnheit, die mich dazu treibt. Es ist die Gemütlichkeit, die mich hier im Stillen sitzen lässt.

Eigentlich ist es schon zu kalt und zu dunkel, so allein im Kerzenlicht auf dem Balkon. Doch es hat etwas Befreiendes, was man nicht in Worte fassen kann. Die Dunkelheit schickt Ruhe in meine Gedanken. Sie umhüllt einen und nimmt dich ein. Setzt sich wie ein guter Freund neben dich und legt eine Decke um deine Schultern. Schwer und geborgen.

Eigentlich könnte man immer so sitzen. Für immer in der Schwebe verbringen. Vielleicht wartet man auch bis das Licht wiederkommt.

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