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Wer mich kennt, der weiß, stressresistent bin ich nur in beruflichen Situation. Privat haut mich es sofort von den Füßen. Fahrig haste ich durchs Leben, vergesse Dinge und sonst weiß ich auch nichts mit mir anzufangen. Alles möchte ich auf einmal erledigen.

So sollte man meiner Meinung nach den Schlüsseldienst in Schusseldienst unebnen. So für Menschen für mich. Ich habe es mal wieder geschafft mich auszusperren. Und nein, ich habe nicht meinen Schlüssel vergessen. Ich habe einfach den falschen Schlüssel eingepackt. Also stand ich im Regen vor meiner Haustür, in der Hand den Kellerschlüssel.

Kurzer Nachtrag: Der Schlüsseldienst war schneller drin als gedacht und nun ja, ich muss wohl einen sehr erbärmlichen Eindruck gemacht haben, denn ich bezahlte statt 100 Euro nur 40. 

 

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Wenn die Ernüchterung kommt fühlt sich alles falsch an. Es ist ein Lauf über unebenen Boden. Unsicher.

Wenn die Ernüchterung kommt, dann wird es hell. Und man selbst fahl.

Tür zu. Leere Treppenhäuser mit vollem Kopf. Der Körper verlangt nach mehr, nach Wärme und Nähe. Alles, was du bekommst sind kalte Sitze und den heißen Kopf gegen einen Scheibe gedrückt.

Eigentlich weißt du, was du zu Beginn erwartest. Für einen kurzen Moment vergessen Nähe und Halt. Ein lautes Gefühl zu leben. Ganz schwer und ziemlich leicht zugleich.

Man fällt trotzdem jedes Mal mit Magenschmerzen und Ernüchterung.

Doch du weißt, bleiben willst du auch nicht.

Also gehst du deinen Weg. Jedes Mal aufs Neue.

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