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Um es am Anfang gleich mal diplomatisch auszudrücken: In jedem Verlag gibt es Bücher mich. Allein meine Sammlung daran lässt es erkennen. Jedoch gibt es Verlage, die mehr vertreten sind als andere. So nehmen der Lyx Verlag, Mira Verlag und der DTV gut die Hälfte meiner Taschenbuchregale ein. Ich kann noch nicht mal mit Sicherheit sagen warum das so ist. Wenn ich ehrlich bin, habe ich mir darum noch nie solche großen Gedanken gemacht.

Auf den Buchmessen Deutschlands, der neuen Verlagsvorschau etc stürze ich mich aber meist genau auf diese Verlage. Ich probier einfach mal das auseinander zu dröseln, was mich so an ihnen anspricht.

Beim Lyx Verlag sprechen mich als erstes – ich schäme mich ja fast dafür – die Cover an. “Leider” kaufe ich oft nur nach Cover. Ein schönes Äußeres ist halt doch nicht zu verachten. Weiterhin sind es dann natürlich doch die Geschichten, die mich reizen. Ich stehe einfach auf paranormale Liebesgeschichten. Ob Vampir, Gestaltenwandler oder Hexe, alles soll in meinem Regal hinein. In letzter Zeit lese ich weniger als ihrem Verlag, was schade ist. Ich muss da wohl wieder meine Leidenschaft entdecken.

Der nächste Verlag ist der Mira Verlag. Habt ihr schon die wunderschöne Ordnung im Regal gesehen, wenn alle Mira Bücher in einer Reihe stehen? Ich bin immer wieder verliebt, wenn ich einen Blick ins Regal werfe. So toll! Außerdem verlegt der Mira Verlag meine liebste Autorin: Nora Roberts. Nun gut, das tun auch andere Verlage, aber beim Mira Verlag  sind die Bücher auch noch so schön. Ich stehe auf ihre Liebesgeschichten und Krimis.

Der DTV hat nun kein festgelegtes Programm und auch kein genaues Schema ihrer verlegten Geschichten. Nicht nur die Optik ihrer Bücher und die Schriftart gefallen mir, auch finde ich immer wieder große wie kleine Autoren, die mich begeistern. Es ist auch der einzige Verlag bei dem ich das Kinderprogramm mag und gerne lese.

Das sind die Gründe, die mir durch den Kopf geschossen sind. Es gibt wahrscheinlich noch viel mehr, was mir später einfallen wird. Und es gibt so viele Kleinigkeiten, die ich gerade nicht aufzählen kann. Wie gesagt, ich habe mich mit dieser Frage noch nie beschäftigt. Vielleicht sollte ich mehr darüber nachdenken.

Angst

Angst von Jack Kilborn
Heyne Verlag
400 Seiten
Preis: 8,99

Als ein schwarzer Militärhubschrauber in der Nähe von Safe Haven, Wisconsin, niedergeht, einem kleinen Provinznest, ahnt noch keiner der Bewohner das drohende Unheil. Denn die fünf Gefangenen, die nach der Bruchlandung entkommen, sind die grausamsten Massenmörder der Vereinigten Staaten – und sie sind auf dem direkten Weg nach Safe Haven. Ein beispielloses Blutbad beginnt…

Normalerweise bin ich nicht ängstlich. Normalerweise sind blutige Geschichten – auf der Leinwand – kein Problem für mich. Aber wehe, ich beginne die Geschichte in meinem Kopf zusammenzusetzen. Dann ist ein Buch auch nicht mehr das, was es ist. Es ist eher grausames Kino in meinem Kopf.

Wer mein Blog schon länger mitverfolgt und auch weiß, was ich am liebsten lese, der fragt sich, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Auf Twitter habe ich mich zu diesem Buch überreden lassen, denn ich wollte “mal was anderes”. Aber was ich wollte, konnte ich nicht genau sagen. Ich wollte nur etwas düsteres, spannendes und mit dem kleinen psychologischen Angstkick. Und dann wurde mir dieses Buch vorgesetzt.

Eigentlich klingt die Geschichte nicht schlecht. Ein großer, schwarzer Militärhubschrauber verunglückt. An Bord sich die kränksten und blutrüstigsten Massenmörder, die die USA je gesehen hat. Doch alles bleibt im Geheimen, denn wer will schon offiziell sagen, dass die schlimmsten Männer des Landes auf freiem Fuß sind? Der kleine Ort, der auch noch den vielversprechenden Namen Safe Haven trägt wird Schauplatz eines bestialischen Spiels.

Jack Kilborn schrieb mit “Angst” ein Buch, was einem die Angst in die Knochen treibt. Zwar klingt die Geschichte nicht nach einer neuen Erfindung und auch der Titel soll schon zeigen wohin die literarische Reise geht, doch können diese beiden Faktoren noch nicht das ausdrücken, was man auf den 400 Seiten erwartet. Es ist erstaunlich wie großartig dieses Erstlingswerk ist. Es sind nicht nur irgendwelche Mörder und Kriminellen, es sind Menschen, die unfassbare Taten begangen haben. Das Buch bietet alles, was ein Horror Fan sich wünscht: Spannung, Angst, Schnelligkeit und das Gefühl von Nervenkitzel der Extraklasse. Kennt ihr diesen Drang bei einem Horrorfilm sich hinter der Decke verstecken zu wollen und nur mit einem Auge zuzuschauen, da ihr es einfach nicht aushaltet? Genau so ging es mir mit diesem Buch. Ich wollte immer weiterlesen, doch ich hatte Angst vor dem, was mich auf der neuen Seite erwartete. Nervenkitzel! Wer hofft, die Grausamkeit mundgerecht zugeschnitten zu bekommen, der irrt sich. Man bekommt die volle Breitseite an Angst, Ekel und Furcht. Jede Tat wird detailliert beschrieben. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein literarisches Meisterwerk, aber wer allgemein dieses Genre zugeneigt ist, Edward Lee und Jack Ketchum liest, wird hier seine Freude haben. Ich habe übrigens das darauffolgende Buch “Das Hotel” schon gelesen. Und was soll ich sagen, die Geschichte ist anders, aber der Horror ist gleich gut.

Ich warne noch einmal eindringlich, wer schwache Nerven hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen. In der Rezension habe ich deswegen auch darauf verzichtet genauer auf die Geschichte einzugehen, da Teile der Geschichte schon verschreckend waren.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 angsterfüllten Sternen.

   viersterne

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag.

In meinen Vorsätzen für das Jahr 2013 stand eingewisser Satz, dass ich euch viel mehr an meinen Lesegewohnheiten teilhaben lassen will. Da ich gestern die Lesenacht bei Ankes Geblubber verpasst habe, dachte ich mir, ich lege wieder mal einen Lesesonntag ein. Es ist irgendwie der einzige Tag in der Woche, der wirklich zum Buch aufschlagen für mich da ist. Ich bewundere euch, wenn ich sehe, wie ihr früh schon ein paar Seiten lest und abends erst recht. Ich finde einfach keine Ruhe mich mit meinem Buch bzw. iPad hinzusetzen und zu lesen. Das wird einfach nichts. Wie macht ihr das bloß?

Eigentlich treibt mich keine Leseunlust von den Büchern weg, sondern eher die Bücher selbst. Ich habe zur Zeit einige Bücher auf dem Stapel der Halblinge, die zwar alle so super sind, dass man sie lesen mag, aber für mich gerade nicht lesbar erscheinen. Es sind größtenteils Texte, die meine ganze Aufmerksamkeit fordern. Nichts was man “einfach so” lesen kann. Ich würde den Büchern nichts Gutes tun, wenn ich mich trotzdem an sie setzen würde. Das wäre einfach zu Schade darum. Deswegen dachte ich mir: “Einfache Literatur muss her!”. Was man jetzt unter einfacher Literatur versteht, ist für jeden selbst zu definieren. Für mich sind es Texte, die unterhaltsam sind, eine schöne Geschichte erzählen, aber ohne meine Synapsen zum Glühen zu bringen. Ich will den beiden folgenden Büchern (und den Autoren) nicht weh tun, denn unterhaltsame Texte sind meist einfach gestrickt. Heißt aber nicht, sie haben kein schönes Muster.

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Ich werde jetzt (endlich) die letzten Seiten vom zweiten Panem beenden und dann mich auf eins der beiden stürzen. Ich hoffe, ich kann meinen Kopf frei machen. Hat ja früher auch geklappt. Was ist nur los?

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Ach du meine Güte. Diese Frage beschäftigt mich schon seit meinem Einzug im Oktober in meine neue Wohnung. Die ersten drei Monate standen die Bücher vollkommen wahllos in den Regalen, ich war einfach froh alles verstaut zu haben und über keine Kartons hüpfen zu müssen.

Im Januar rappelte es mich dann und ich sortiere sie alle. Früher hatte ich immer alles schön nach Autor und Erscheinungsdatum geordnet, dieses mal entschied ich mich für die Methode nach dem Verlag zu sortieren. Das Bild sieht schon weit einheitlicher aus als nach der alten Methode. Gerade bei den Verlagen, die fast immer die gleiche Buchgröße veröffentlichen, macht das schon was her. Ich halte übrigens meine Taschenbücher und die Harcover Exemplare bzw im größeren Format schön sorglich voneinander getrennt.

20130110-013557.jpgTrotzdem bin ich immer noch nicht zufrieden. Ich will mich in den nächsten Monaten von meinen holzfarbenen Bücherregalen trennen und auf das allbekannte große Expedit Regal zurückgreifen. Zwar muss dann alles zweireihig stehen, aber mein Wohnzimmer ist leider nicht mehr so lichtdurchflutet und großzügig geschnitten wie in Dresden. Die dunklen Möbel erdrücken mich da doch sehr.

Wenn das Regal dann endlich mal stehen soll, will ich einen ganz anderen Weg einschlagen. Ich will sie nach Farbe sortieren. Ob das wirklich so eine gute Idee ist, lass ich mal offen. Es sieht auf jeden Fall gut aus.

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Da fängt es mal wieder an. Ich bin unpünktlich in den Januar gestartet. Nicht, dass ich euch auch schon viel zu spät ein schönes neues Jahr gewünscht habe, nein auch bin noch mit der Januar Statistik hinten dran. Eigentlich wollte ich meine Challenges in einen extra geschriebenen Post verpacken, doch die Faulheit siegt und deswegen: Tadaa, das war mein Januar.

Erst einmal möchte ich ganz stolz über mich sagen, ich war diesen Monat sehr diszipliniert. Andere lachen darüber, aber ich freue mich 4 Bücher beendet zu haben. Leider habe ich aber auch mehrere Bücher angefangen, die ich nicht beendet habe. Und eigentlich – ja das böse Wort eigentlich – wollte ich genau diese Situation vermeiden. Mein Ziel ist es irgendwann keinen Stapel angefangener Halblinge zu haben. Entweder breche ich etwas konsequent ab oder lese es zu Ende bevor ich ein neues Buch anfange. Mit Disziplin habe ich es aber nicht so. Mist.

Ich habe diesen Monat 1273 Seiten gelesen. Das sind 4 Bücher.

1. Susan Mallery – Liebe gut, alles gut (57)
2. Julia Quinn – Hochzeitsglocken für Lady Lucy (416)
3. JR Ward – Nachtseele (352).
4. Sebastian Fitzek – Der Augensammler (448)

 Leider habe ich damit mein Ziel für die Bücherkonto Challenge um ein paar Seiten verfehlt. 227 Seiten fehlten mir zu meinem Glück. Das  macht 2,27€ Minus. Trotzdem kam im Januar noch Guthaben hinzu. So habe ich die Bridgerton Reihe beendet (schnief) und es geschafft eine Rezension zu schreiben. Das macht 7,50€. Auch haben meine Neuzugänge nicht mein Gelesenes überschritten. Es durfte sich nur “Das Mädchen mit den gläsernen Füßen” von Ali Shaw in meinem Bücherregal einfinden. Ich starte also mit 63,23€ in den Februar. Wem das jetzt zu konfus war und noch einmal genau wissen will, von was ich rede, der schaue mal unter Challenges im Bereich Bücherkonto.

Was habe ich mir für den Februar vorgenommen? Naja, eigentlich wie jeden Monat: Mehr lesen. Oder zumindest so gut sein, wie auch in diesem Monat. Ich möchte es schaffen 4 Rezensionen zu schreiben

  • Jack Kilborn ~ Angst
  • Bettina Belitz ~ Scherbenmond
  • Suzanne Collins ~ Die Tribute von Panem 1. Tödliche Spiele
  • Susan Mallery ~ Frisch verliebt

Außerdem soll für die Nora Roberts Challenge die erste Reihe beendet werden. Die MacKades brauchen nur 2 weitere Bücher. Das sollte zu schaffen sein. Ich will weniger Bücher neu anfangen und lieber die alten schon aufgeschlagenen Bücher beenden.

  • Lisa Desrochers – Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle
  • Husch Josten – Das Glück von Frau Pfeiffer
  • Suzanne Collins – Die Tribute von Panem – Gefährliche Spiele
  • Ali Shaw – Das Mädchen mit den gläsernen Füßen

Kennt ihr das schlechte Gefühl ein Buch abzubrechen? Ich will es meistens nicht, denn was kann das arme Buch dafür, dass es gerade mir nicht gefällt, aber allen anderen. Und was ist, wenn ich genau vor dem spannenden Part aufhöre zu lesen. Oder es vielleicht … sogar ein Rezensionsexemplar ist. Das ist dann viel trauriger und man fühlt sich trotzdem verpflichtet es zu beenden.

Wie macht ihr das denn?

Laura

Titelbild Quelle http://www.flickr.com/photos/atsugartown/4822233042/sizes/l/in/photostream/