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Der Rückblick auf April ist ja wegen Belanglosigkeit einfach mal unter den Tisch gefallen. Dafür habe ich im Mai ein bisschen mehr zu berichten.

Der Mai stand ganz unter dem Thema „Blogliebe Gesucht!“. Wie viele Blogs über Literatur gibt es wohl im deutschsprachigen Raum? Mhh? Und wie viele lest ihr davon? Und wie viele kennt ihr überhaupt. Im Verborgenen stecken so viele Perlen der Bloggerlandschaft und keiner sieht sie. Genau das will ich ändern. Ich habe auch nur einen kleinen Pool an Blogs, die ich regelmäßig lese. Ich will so viel wie möglich mitbekommen, neue Bücher finden und tolle Aktionen kennen lernen. Deswegen habe ich „Blogliebe Gesucht!“ ins Leben gerufen. Jeder, der sich vorstellen will, schreibt mir einfach und zack bekommt er einen Sonntag gewidmet.

Blogliebe_Gesucht

Als weiteres habe ich auch meine zweite Reihe für die Nora Roberts Challenge beendet. Die O’Haras haben mir etwas zugesetzt. Vor allem das dritte Buch. Wer es nachlesen mag, der schaue doch mal auf die passende Gesamtrezension —> hier.

OHaras_Reihe

Und dann kommen wir mal zum monatlichen Überblick. Der Mai war besser als der April – ist nicht schwer – aber so ganz hat es mich auch nicht aus den Schuhen gehauen. Ich war eine Woche in Venedig und habe neben einer Kofferkatastrophe so viel Stress gehabt, dass das Lesen sehr knapp kam. Die Stadt hat mich aber zu einer kleinen literarischen Liste inspiriert. Es gibt so viele Romane, die diese geheimnisvolle und außergewöhnliche Stadt, da musste ich euch einige präsentieren. Wer das noch einmal nachlesen mag, der schaue doch mal —> hier.

Bücherkonto

Gelesen habe ich diesen Monat zwei Bücher.

  • Nora Roberts – Hinter dunklen Spiegel (3. O’Hara) (304) +2,00€
  • Nora Robers – Wohin die Zeit uns treibt (4. O’Hara) (304) +2,00€

Angefangen habe ich

  • Trudi Canavan – Sonea 1: Die Hüterin

 Rezensionen, die ich geschrieben habe

  • ein buchkauffreier Monat +5,00€
  • eine beendete Reihe: Die O’Haras +5,00€
  • 608 von 1500 Seiten gelesen -8,92€
  • nur 2 von 4 -1,00€

Ich komme damit auf ein Gesamtbuget von 85,78 Euro. Ob ich jemals über 100 Euro komme?

Ich habe ja etwas Hoffnung, wenn ich an den Juni denke. Ich will unbedingt meine 4 Bücher und meine 1500 Seiten schaffen. Ich lasse diesen Monat einfach mal die Nora Roberts Challenge ruhen und werde mit der „Let’s get Classic“ Challenge beginnen. Darauf habe ich voll Lust. Vielleicht schaffe ich auch noch ein Buch zur Mira Challenge zu lesen. Es ist ja nicht so, dass ich keine Bücher aus dem Verlag gelesen habe, aber sie sind alle von Nora Roberts. Ich fühle mich da so als würde ich cheaten.

OHaras_Reihe

Die zweite Reihe zur Nora Roberts Challenge habe ich nun auch schon beendet. Und es ging schneller als gedacht. Das liegt vor allem daran, dass ich die ersten beiden Bücher schon vor längerer Zeit gelesen habe. Eigentlich dachte ich, ich würde noch einmal alles von Beginn an lesen müssen, aber erstaunlicherweise konnte ich mich noch gut an den Inhalt erinnern. Wenn ich es jetzt mal einschätzen würde, dann ist der erste Band „So nah am Paradies“ schon mindestens 2 Jahre her.
Tja, aber nun habe ich den dritten und vierten Band gelesen und frage mich: „Was zur Hölle war das?“. Ich rege mich ja normalerweise nicht wirklich über Sexismus in Frauenbüchern auf, vor allem wenn sie schon so alt sind. Aber der dritte Band „Hinter dunklen Spiegeln“ war absolut … grenzwertig. Dieser Unsinn war zwar spannend, aber grenzdämlich zugleich. Tja, also warum rege ich mich auf: Carrie, die wunderschöne, reiche, männermordende Schauspielerin – zumindest sagt es ihr Ruf – wird bedroht von einem Wahnsinnigen, der sich in sie verliebt hat. Die Stalker Problematik finde ich richtig spannend und das war auch der Grund weswegen ich das Buch auch beendet habe. Jedoch muss es dazu auch einen Gegenpart geben. Ein Beschützer, der vor Männlichkeit fast platzt wurde ihr an die Seite gestellt. Kirk (allein der Name!) ist stolz auf seine Geschlechtsteile. So geschwollen wie er daher kommt … ach lassen wir das. Für ihn gehören Frauen hinter den Herd, können sich nicht wehren und Frauen wie Carrie sind leicht zu haben. Er setzt zwar alles daran sie zu beschützen und rettet ihr auch das Leben, aber alles ist mit Steinzeit-Flair gefüllt. Er haut ihr die Keule übern Kopf und schleppt sie in die Höhle. Jeder Satz, der aus seinem Mund kommt, war für mich ein Grund mich aufzuregen. Die ganze Reihe wurde im Jahr 1988 veröffentlicht, was eine Erklärung sein kann, warum mir diese Person so aufstößt. Naja, irgendwie muss das Buch so gut gewesen sein, sonst hätte ich es doch in kurzer Zeit nicht beendet. Der vierte Band „Wohin die Zeit uns treibt“ war hingegen nicht schlecht, obwohl ich den Hauptprotagonisten für manche Aussage auch gerne auf den Mond geschossen hätte. Hierbei geht es nämlich um den älteren Bruder der O’Hara Drillinge. Terence löste sich schon früh von seiner Familie, da das Showgeschäft und der enge Rahmen, dem ihn durch die Familie vorgegeben worden ist, nicht mit seinen Vorstellungen vom Leben vereinbar war. Er wollte reisen und die Welt sehen. Nachdem er nun seine Familie verlassen hatte, zog er durch die Gegend, schlug sich mit kleinen Jobs durch, aber realisierte, dass er so nie etwas verdienen würde. Und dann kam die Chance, er wurde Geheimagent. Ja, ja Geheimagent. Eines Tages spricht ihn eine wunderschöne Frau in einer Bar in Mexiko an, die ihren Bruder und dessen Tochter sucht. Sie sind wegen einem geheimen Geheimprojekt (hehe) entführt worden. Danach startet eine Verfolgungsjagd quer durch mehrere Länder und Kontinente. Eigentlich eine spannende Geschichte, wenn da nicht Terence wäre, der den starken Mann raushängen lässt. Mit Kirk kann man ihn einfach nicht vergleichen, aber er ist was Sprüche angeht, auch nicht auf den Mund gefallen.

Tja, was soll ich jetzt zu der Reihe sagen. Entweder ist „Hinter dunklen Spiegeln“ eine Ausnahme, oder mein Gedächtnis ist doch nicht so gut wie gedacht. Ich gebe der Reihe, die man mit Abstand lesen und vor allem die Entstehungszeit berücksichtigen muss, drei Sterne insgesamt. Nicht schlecht, aber ich muss es jetzt auch nicht nochmal lesen.

dreisterne

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Zwanzig Jahre sind seit den Ereignissen in der Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier” vergangen. Auf Wunsch der Gilde hat Sonea nur einem einzigen Magier das Geheimnis der Schwarzen Magie offenbart. Doch sie ist nicht glücklich mit der Wahl, die die Gilde dafür getroffen hat. Kallen ist zwar ein ehrenhafter, aber auch ein harter und zu schnell urteilender Mann. Vielmehr sorgt Sonea sich allerdings um ihren Sohn. Lorkin hat gerade die Abschlussprüfung hinter sich gebracht und brennt jetzt darauf, sich zu beweisen. Daher begleitet er den Botschafter der Gilde nach Sachaka, wo den Magiern Kyralias immer noch unzählige Gefahren drohen. Und tatsächlich verschwindet Lorkin eines Tages ohne ein Wort der Erklärung. Sonea ist beunruhigt, doch sie kann sich nicht einmal an der Suche nach Lorkin beteiligen. Denn in Kyralias Unterwelt tobt ein Krieg, in den auch Magier verwickelt zu sein scheinen – und der alles, was in den Jahren des Friedens aufgebaut wurde, gefährdet …

Dann wage ich mich nach langer Zeit endlich mal an diesen Klopper. Mit 576 Seiten ist das schon einer der mächtigen Bücher in meinem virtuellen Regal. Je mehr Seiten, desto mehr Respekt habe ich vorm Lesen.

Ich weiß ja, es gibt viele Anhänger der Serie, deswegen: NO SPOILER! <3