Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner
Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner
Stephenie Meyer
Carlsen 2010-06-05
Gebundene Ausgabe 208 Seiten

„Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner“ eine kurze Geschichte über das Leben eines der Protagonisten der Bis(s)-Reihe.
Teenager und junge Leute werden zu einer Armee zusammengestellt. Sie leben zusammengerottet in Gruppen in denen jeder ums Überleben kämpft. Von Hunger getrieben und mit Unwissen über ihre Art zurückgelassen, ziehen sie immer wieder von Ort zu Ort. Bree ist eine von diesen Vampiren. Doch interessiert sie sich nicht für die Machtspiele innerhalb der Gruppen. Mit Diego, einem älteren Vampir, findet sie einen Freund und auch ein klein bisschen Liebe. Doch diese Geschichte findet leider ein sehr frühes und trauriges Ende. Mit ihm erfährt sie über die Pläne, die hinter der Vampirgruppe stecken und entdeckt ein Geheimnis über ihre Art. Der zweite Teil des Buches handelt über den Kampf zwischen den Neugeborenen und den Cullens. Hier trifft man wieder altbekannte Charaktere aus den Twilight Büchern wieder.
Tja, was soll ich über das Buch sagen. Ich habe mich lange um eine Rezension gedrückt, weil ich nicht wusste, was ich schreiben sollte.

Das Buch selbst ist nicht schlecht. Es ist nett zu lesen und da es wirklich sehr kurz ist, auch schnell beendet. Die Geschichte floss vor sich hin. Ich fasse mich einfach kurz und sage: Das Buch ist viel zu teuer, die Geschichte ist eine nette Ergänzung, aber mehr auch nicht. Wer wirklich ein Fan der Twilight Reihe ist (wie ich) findet in „Bis(s) zum ersten Sonnenstrahl: Das kurze zweite Leben der Bree Tanner“ eine nette Ergänzung zur Hauptstory. Hier kann man mehr über das Leben eines neugewandelten Vampirs erfahren. Leider hat sich bei mir der Eindruck verstärkt, dass es sich um eine „Verwurstung“ von übrig gebliebenen Material handelt.
Ich gebe dem Buch daher nur 3,5 von 5 Monde.

Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte
Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte
S.G. Browne
Heyne Verlag 2010-07-12
Taschenbuch 384 Seiten

Wer wäre besser geeignet, um über den Zombiealltag zu sprechen, als Andy, der sich selbst in einen dieser vermeintlichen Widerlinge verwandelt hat? Seine Eltern verbannen ihn in den Keller, die Öffentlichkeit meidet ihn. Nur gut, dass es eine Selbsthilfegruppe gibt. Und nicht zu vergessen die – ehemals – attraktive Rita, die ein Auge auf ihn geworfen zu haben scheint. Eine durchgeknallte Satire – zum (Un)totlachen.

Wer wäre wohl besser geeignet als Andy um über den Alltag eines Zombies zu reden?

Wenn man durch die Straßen läuft und Leute vor Schock schreien, kleine Mädchen weglaufen, dann weiß man: Hier stimmt etwas nicht! So ging es auch Andy, der nach einem Verkehrsunfall zwar aufwacht, aber nicht mehr ganz lebendig ist, eher untot. Seit dem haust er im Weinkeller seiner Eltern, schaut miese Daily Soaps und betrinkt sich regelmäßig. Sein einziger Lichtblick ist das monatliche Treffen der „Anonymen Untoten“, welche dem Namen nach eine Selbsthilfegruppe für Zombies ist. Dort bespricht man seine Leiden und die Misshandlungen, die man so als Zombie durchleiden muss. Durch einen Zufall entdecken einige der Gruppe ein kleines Geheimnis wie man sich auch als Zombie besser fühlen kann und dadurch auch die Möglichkeit sich Gehör zu verschaffen.

Der Titel „Anonyme Untote: Eine Zombie-Liebesgeschichte“ hat mich eher auf ein komisches Werk eingestimmt, doch schon nach den ersten Seiten wurde mir klar, dass dem nicht so ist. Der Humor, wenn man ihn überhaupt so betiteln kann, ist schwarz, schwärzer, tiefschwarz. Andy erzählt den Alltag als Zombie mit viel Sarkasmus, der trotzdem nicht über die Missstände der Untoten hinwegtäuschen kann. Sie leben am Rand der Gesellschaft, werden gejagt, beworfen und haben keine Rechte. Die Protagonisten sind keine Zombieschönlinge, sondern verlieren auch gerne mal das ein oder andere Körperteil. Sie verwesen, stinken und sind langsam, also das klassische Zombiebild. Ich habe ja eher mit schicken Zombies gerechnet, da sich ja auch in den letzten Jahren das Bild des Vampirs vom Blutsauger zum Schönling und Helden geändert hat. Doch zum Glück fand ich so etwas nicht vor. Ein großer Bonuspunkt. Trotz ihres fortgeschrittenen Verwesungszustandes und ihrem doch unmenschlichen Aussehen lösen sie bei mir starkes Mitgefühl aus und zeigen wie die Gesellschaft mit Aussässigen umgeht.

Ein zwar lustiges Werk, was aber einen ziemlich bitteren Nachgeschmack beim Leser hinterlässt. Der Titel und die Buchrückentext sind nicht ganz mit dem Inhalt kompatibel, aber die Liebesgeschichte gibt es wirklich! ;) Ein gutes Buch!