Die Sache mit den Erwartungen.

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Erwartung ist eine Hure. Eine ganz miese, dreckige direkt vom Platz hinterm Bahnhof. Sie macht es dir für wenig, nimmt dir aber alles, was du hast. Entweder dein Geldbeutel. Oder halt all deine Hoffnung.

Erwartungen sind verlockend, oft viel zu groß und ein bisschen verschwommen.

Man hegt und pflegt sie, kaut sie immer wieder durch und macht neue daraus. Sie schüren in einem Wünsche, die so nie in Erfüllung gehen.

Wir übertragen das, was wir wollen, auf Andere, die uns das geben sollen, was wir selbst nicht im Stande sind zu leisten. Sie lassen uns hoffen und lassen uns beten auf Erlösung. Auf das anders werden. Auf das, was wir nicht haben. Auf das, was nicht kommen wird, wenn wir ehrlich zu uns selbst sind.

Erwartungen sind kleine Monster, die unseren Verstand in Chaos stürzen, unsere Gefühle in Aufruhr bringen und sonst Unheil über uns verbreiten. Erwartungen stapeln sich wie unbezahlte Rechnungen zu einem endlos hohen Berg.

Manchmal sind Erwartungen auch das, was man bekommt. Mit Geduld und ein bisschen Optimismus.

Und so bleibt man auf dem Haufen Erwartungen sitzen und hofft, dass es endet wie im Film. Immer gut und mit voller Erfüllung nach einer langen Strecke voll Verzicht.

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