Reisen | Hamburg, der Erste.

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Gestern schrieb ich schon über meine Liebe zu Hamburg. Ich will euch ein bisschen über meinen ersten Tag berichten. Oder auch: Die Geschichte eines Mädchens in der Großstadt an der Elbe. (Nicht Dresden.)

Nachdem ich nun endlich mit dem Zug von Münster aus direkt nach Hamburg durchfahren konnte & Bremen winken durfte, kam ich endlich am vollen Hauptbahnhof an. Sagen wir mal so, der Hamburger Hauptbahnhof hat seinen eigenen Charme. Etwas schäbig, viel zu klein für alle die Menschen, aber trotzdem sehr liebenswert. Ist halt schon ein altes Ding. Ich war schon kurz nach 13 Uhr da. Mein Hotelzimmer sollte laut Plan erst 15 Uhr fertig sein. Also schnell im Hotel angerufen & siehe da, das Zimmer war schon fertig. Ab in die U Bahn Richtung St. Pauli & da war ich. Ich dachte ja, dass ich mich komplett verirren werde, da mein bekannter Orientierungssinn so groß wie der einer Schnecke ist. Ich stehe meist im Leeren. Trotzdem fand ich mich schnell und zielstrebig.

 Nach einer kurzen Vorbereitung meinerseits (Klamottenwechsel, iPhone geladen) ging ich dann wild drauf los. Ich pirschte – man möge es sich vorstellen – Richtung Michel, am Michel vorbei und direkt zur Hafencity. Am Baumwall bog ich über die Niederbaumbrücke Richtung Philharmonie und Hafen ab. Eigentlich könnt ihr das auch im gestrigen Post sehen.

Irgendwann gelangte ich dann zum Rathaus, wo ich dem Weihnachtsmann begegnet bin, und der wohl berüchtigten Mönckebergstraße. Ich verfiel leicht in einen Shoppingwahn & kaufte neben Weihnachtsgeschenken auch so einiges für mich. Darunter ein Reiseführer für Dublin. Denn …. tadaaa … das wird mein nächstes Ziel. Oh Irland! Ich schwärme an anderer Stelle noch dafür.

Nach all der Einkauferei befiel mich die Lust auf Sushi.

Da war mal Sushi drauf. Versprochen.Ein bisschen mitleidig waren die Blicke der Kellnerin als ich auf die Frage, ob noch jemand komme sagte, dass ich allein bin. Ich habe mich aber selbst gut unterhalten. Vertieft in den Reiseführer für Dublin, aß ich Sushi, trank mein Wasser und ein KiBa & machte mich dann wieder zu Fuß nach Hause. Irgendwie klappte das nicht so. Denn ich stand dann doch an einer Stelle, die ich schon kannte & auf meinem Rückweg vorbeigelaufen bin. Ich bin im Kreis gelaufen. Na zumindest läuft das rund (Tadaa!). Mit der U3 war ich dann auch wieder schnell zu Haus.

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Was ich gekauft habe, seht ihr hier. Ich habe natürlich eine Mütze vergessen & musste mir daher schnell eine neue kaufen. Ich finde, diese sogar noch schöner als meine sonstige Mütze. Dazu kam noch ein bisschen Duschgel, darunter auch das Duschöl von L’Occitane (GÖTTLICH). Und die obligatorische Starbucks Tasse für Hamburg. Die wird sich gut in meine Münster, Dresden & Ruhrpott Sammlung einordnen.

 Im Badezimmer des Hotels habe ich eine Regenwalddusche. Deswegen – wie kann es auch anders sein – nahm ich eine extrem lange & heiße Dusche mit diesen Schätzchen.

 Für den morgigen Tag war ein großes Shoppingfestival mit Annika von biginstyle werden, doch das fällt wohl aus. Daher ist morgen die volle Dröhnung Kultur geplant. Ich werde meinen Kunstmeilenpass bis auf das Äußerste ausreizen & alles abklappern, was Kunst verspricht. Ich freue mich schon so wahnsinnig darauf.

Mal sehen wo es mich morgen zum Frühstück hinverschlägt, denn da bin ich mir auch noch nicht ganz so sicher. Aber auf der Schanze wird sich ja wohl was finden lassen.

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