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Die Frage ist eher wie viele Bücher ich am Wochenende nicht gelesen habe. Ich bin immer noch dabei meinen alten Stapel, der am Wochenende bei 3 und jetzt bei 5 liegt zu minimieren. Gestern habe ich den dritten Band der O’Haras fast beendet, was ich hoffentlich heute schaffe. Am Wochenende will ich noch den vierten Band zu Ende bringen. Und wenn ich ganz gut bin, dann kommt auch noch Sonntag dazu der Gesamteindruck hier auf dem Blog. Man möge gespannt sein. Und wer sich fragt, warum ich hier die ganzen Nora Roberts Bücher lese und rezensiere, der schaue sich doch mal die Nora Roberts Challenge an. Liebesromane at its best!

Ist ja nicht so, dass ich nichts zu tun hätte. Nächste Woche Samstag bin ich auf dem Weg nach Venedig, wo ich eine Woche verweilen werde. Das klingt nach Urlaub, ist es aber auf keinen Fall. Ich fliege als Exkursion dahin. Das heißt, die kommende Woche muss ich noch einiges vorbereiten und gemacht werden. Zudem habe ich am Mittwoch auch noch ein Referat in einem Seminar, was noch nicht so gaaanz vorbereitet ist. Jeder Student kennt ja Nacht-und-Nebel-Aktionen.

Aber bei euch kann es ja besser gelaufen sein. Was habt ihr vor am kommenden Wochenende?

Und wer wissen will, was die Montagsfragen sind, der klicke sich doch mal zu Paperthin durch.

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Wie viele ungelesene Bücher hast du?

Die Größe der Überschrift ist mit voller Absicht gewählt. Sie soll das schlechte Gewissen sein, welches auf jedem (leugnen zwecklos!) Büchernarr liegt, der einen unendlich großen Stapel ungelesener Bücher hat. Der SuB bereitet(e) auch mir manche „schlaflose Nacht“. Ich weiß schon lange nicht mehr wie viele Bücher ich besitze. Die letzte Dunkelziffer belief knapp 700 Bücher. Ich schätze mal, es sind mehr im letzten Jahr noch so 50 Bücher hinzugekommen. Wenn ich jedoch meine eBooks auch auf diesen Haufen hinzuzähle, dann … nein, den Gedanken lasse ich mal schön sein. Das wäre einfach zu grausam.

Früher habe ich mir viele Gedanken darum gemacht wie ich diese Masse an Büchern schaffen kann, aber ganz ehrlich: So lange werde ich nicht leben und es gibt so viele tolle neue Bücher. Ich habe daher angefangen schrittweise die Bücher zu verkaufen, die ich nicht mehr lesen werde. Das verkleinert meinen Stapel, bringt etwas Geld in die Kasse für neue Bücher und schafft Platz. Durch den Kindle steige ich immer mehr aus digitales Lesen um. Da erschlägt die schiere Wucht an Büchern nicht den Lesemut.

Als ich die letzten Wochen zu Haus bei meinen Eltern war, habe ich auch die dort gebliebenen Bücher umsortiert, neu angeordnet und ausgedünnt. Zum Schluss sah es dann so aus …

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In meinen Vorsätzen für das Jahr 2013 stand eingewisser Satz, dass ich euch viel mehr an meinen Lesegewohnheiten teilhaben lassen will. Da ich gestern die Lesenacht bei Ankes Geblubber verpasst habe, dachte ich mir, ich lege wieder mal einen Lesesonntag ein. Es ist irgendwie der einzige Tag in der Woche, der wirklich zum Buch aufschlagen für mich da ist. Ich bewundere euch, wenn ich sehe, wie ihr früh schon ein paar Seiten lest und abends erst recht. Ich finde einfach keine Ruhe mich mit meinem Buch bzw. iPad hinzusetzen und zu lesen. Das wird einfach nichts. Wie macht ihr das bloß?

Eigentlich treibt mich keine Leseunlust von den Büchern weg, sondern eher die Bücher selbst. Ich habe zur Zeit einige Bücher auf dem Stapel der Halblinge, die zwar alle so super sind, dass man sie lesen mag, aber für mich gerade nicht lesbar erscheinen. Es sind größtenteils Texte, die meine ganze Aufmerksamkeit fordern. Nichts was man „einfach so“ lesen kann. Ich würde den Büchern nichts Gutes tun, wenn ich mich trotzdem an sie setzen würde. Das wäre einfach zu Schade darum. Deswegen dachte ich mir: „Einfache Literatur muss her!“. Was man jetzt unter einfacher Literatur versteht, ist für jeden selbst zu definieren. Für mich sind es Texte, die unterhaltsam sind, eine schöne Geschichte erzählen, aber ohne meine Synapsen zum Glühen zu bringen. Ich will den beiden folgenden Büchern (und den Autoren) nicht weh tun, denn unterhaltsame Texte sind meist einfach gestrickt. Heißt aber nicht, sie haben kein schönes Muster.

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Ich werde jetzt (endlich) die letzten Seiten vom zweiten Panem beenden und dann mich auf eins der beiden stürzen. Ich hoffe, ich kann meinen Kopf frei machen. Hat ja früher auch geklappt. Was ist nur los?