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Zwanzig Jahre sind seit den Ereignissen in der Trilogie „Die Gilde der Schwarzen Magier” vergangen. Auf Wunsch der Gilde hat Sonea nur einem einzigen Magier das Geheimnis der Schwarzen Magie offenbart. Doch sie ist nicht glücklich mit der Wahl, die die Gilde dafür getroffen hat. Kallen ist zwar ein ehrenhafter, aber auch ein harter und zu schnell urteilender Mann. Vielmehr sorgt Sonea sich allerdings um ihren Sohn. Lorkin hat gerade die Abschlussprüfung hinter sich gebracht und brennt jetzt darauf, sich zu beweisen. Daher begleitet er den Botschafter der Gilde nach Sachaka, wo den Magiern Kyralias immer noch unzählige Gefahren drohen. Und tatsächlich verschwindet Lorkin eines Tages ohne ein Wort der Erklärung. Sonea ist beunruhigt, doch sie kann sich nicht einmal an der Suche nach Lorkin beteiligen. Denn in Kyralias Unterwelt tobt ein Krieg, in den auch Magier verwickelt zu sein scheinen – und der alles, was in den Jahren des Friedens aufgebaut wurde, gefährdet …

Dann wage ich mich nach langer Zeit endlich mal an diesen Klopper. Mit 576 Seiten ist das schon einer der mächtigen Bücher in meinem virtuellen Regal. Je mehr Seiten, desto mehr Respekt habe ich vorm Lesen.

Ich weiß ja, es gibt viele Anhänger der Serie, deswegen: NO SPOILER! <3

Ach wem klag ich denn dieses Leid. Ihr kennt das doch sicherlich alle: Ihr habt einige angefangene Bücher rumliegen, aber auf keines Lust, deswegen greift ihr einfach zum nächsten Buch. So auch heute wieder bei mir. Ich habe einige halbfertige Bücher hier liegen, die schon seit langer Zeit beendet werden wollen. Heute allerdings steht mir der Sinn nach keinem dieser Bücher. Und schwubs kommt ein nächstes Buch. Und zwar Angel Eyes. Zwischen Himmel und Hölle von Lisa Desrochers.

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Das Cover ist es, was mich reizt dieses Buch zu lesen.
Der Klappentext klingt wie ein Teenagerroman. Ein toller Junge, ein Mädchen, was sich unsterblich verliebt, ein paar übernatürliche Probleme und ein größerer Endkampf. Was will man mehr für so einen verregneten Tag wie heute. Ich trinke jetzt meinen Tee, frühstücke nebenbei und fange mit der Lektüre an.

(Ich sehe gerade, dass der Blog einer dringenden Bearbeitung unterzogen werden muss. Da setze ich mich heute Abend dran.)

Rubinrot

Manchmal ist es ein echtes Kreuz, in einer Familie zu leben, die jede Menge Geheimnisse hat. Der Überzeugung ist zumindest die 16-jährige Gwendolyn. Bis sie sich eines Tages aus heiterem Himmel im London um die letzte Jahrhundertwende wiederfindet. Und ihr klar wird, dass ausgerechnet sie das allergrößte Geheimnis ihrer Familie ist. Was ihr dagegen nicht klar ist: Dass man sich zwischen den Zeiten möglichst nicht verlieben sollte. Denn das macht die Sache erst recht kompliziert.

(Klappentext, Rubinrot – Liebe geht durch alle Zeiten, Kerstin Gier, Arena, 345 Seiten)

Von allen Seiten hörte ich: „Das musst du lesen! Ein grandioses Buch. So schön!“.

Natürlich lasse ich mich da nicht lange bitten und habe mir das Buch ausgeliehen. – Und sie hatten recht!
Gwendolyn lebt in einer außergewöhnlichen Familie, doch sie selbst ist eigentlich nichts Außergewöhnliches. Ihre Cousine Charlotte, der Stolz der Familie, kann durch die Zeit reisen bzw. es warten alle darauf, dass sie es das erste Mal tut. Denn sie hat das Zeitreisegen geerbt. Doch dann geschieht etwas mit dem keiner gerechnet hat: Gwen springt auf einmal in eine andere Zeit. Die Familie ist geschockt, denn dass es einmal Gwen treffen würde hätte niemand gedacht. Isaac Newton selbst, das genau das Geburtsdatum errechnet und es hätte Charlotte treffen müssen. Alle Vorbereitungen die für diesen wichtigen Tag getroffen worden sind nichtig. Denn schließlich lernte Charlotte seit ihrer Kindheit wie sie sich in einer fremden Zeit verhalten soll. Doch das Los traf Gwendolyn und somit gerät sie in eine Geschichte, die sie sich nie träumen ließ. All die Geheimnisse von denen sie nichts erfahren durfte, neue Erfahrungen und die Furcht vor dem Unbekannten brechen über sie herein, denn nicht alle sind ihre Freunde. Ist Gideon, der gutaussehende Junge, der dasselbe Schicksal wie sie teilt, doch so wie sie ihn zuerst einschätzte oder dich ganz anders?

Kerstin Gier war mir eher aus dem Bereich der frechen Frauenromane bekannt, doch dieses hier ist ein wunderbares Buch nicht nur junge Leute. Es hat mich in seinen Bann gezogen und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Auch dass es sich hierbei um einen Zeitreiseroman handelt, der sich wirklich um das Thema dreht, finde ich grandios. Solch ein Buch ist mir wirklich selten in die Hände gefallen. Die Charaktere des Buchs haben Leben in sich und man fühlt sich ihnen gleich nah. Gwendolyn ist ein herrlicher Hauptprotagonist der durch Witz, aber auch mit Gefühlen, mich begeistert hat. Eine bezaubernde Liebesgeschichte, die ich unbedingt weiterverfolgen möchte.
Zum Glück habe ich auch schon den zweiten Teil zur Hand, den ich so schnell wie möglich lesen möchte. Diese Reihe kann süchtig machen.
Von mir gibt es somit die klare Höchstpunktzahl und das Privileg „Muss man gelesen haben“, womit meine Freunde wirklich recht hatten! Ein absoluter Keeper!