Asche über mein Haupt, aber mit Stephen King stehe ich auf Kriegsfuß. Nachdem ich zwei Mal gescheitert bin „Es“ zu beenden (Das sind ganze 1536 Seiten!), habe ich es erst einmal auf sich beruhen lassen und den Autor in die „Kann ich noch lesen, wenn es keine anderen Bücher mehr gibt“-Ecke gestellt. Nun aber bin ich bei „Joyland“ gelandet und mein Verlangen diese Geschichte zu lesen ist groß.

Was gibt es wohl gruseligeres als ein Vergnügungspark?

Um sich sein Studium zu finanzieren, arbeitet Devin Jones während der Semesterferien im Vergnügungspark Joyland an der Küste von North Carolina. Drei Dinge sind es, die ihn im Laufe des Sommers 1973 vor allem beschäftigen: Seine große Liebe Wendy gibt ihm per Brief den Laufpass. In der Geisterbahn Horror House soll es spuken, nachdem dort ein Mädchen ermordet wurde. Und er fragt sich, welches Geheimnis sich wohl hinter der schönen jungen Frau mit ihrem behinderten Sohn verbirgt, an deren Strandvilla er jeden Tag vorbeikommt. Vom unbekümmerten Schaustellerleben in Joyland fasziniert, verlängert Devin seinen Aufenthalt. Mit seinen neugierigen Nachforschungen tritt er jedoch eine Lawine von Ereignissen los, bei denen es schließlich um Tod oder Leben geht …

Leider komme ich nicht dazu jetzt noch ein Buch anzufangen und deswegen wird es als Hörbuch hinhalten müssen. Mal sehen, ob mir dieser King Versuch gelingt. Wünscht mir Glück!

Joyland

Ach ja, gesprochen wird das Buch von David Nathan, es ist ein bisschen weniger als 10 Stunden lang und hier zu kaufen.

Angst

Angst von Jack Kilborn
Heyne Verlag
400 Seiten
Preis: 8,99

Als ein schwarzer Militärhubschrauber in der Nähe von Safe Haven, Wisconsin, niedergeht, einem kleinen Provinznest, ahnt noch keiner der Bewohner das drohende Unheil. Denn die fünf Gefangenen, die nach der Bruchlandung entkommen, sind die grausamsten Massenmörder der Vereinigten Staaten – und sie sind auf dem direkten Weg nach Safe Haven. Ein beispielloses Blutbad beginnt…

Normalerweise bin ich nicht ängstlich. Normalerweise sind blutige Geschichten – auf der Leinwand – kein Problem für mich. Aber wehe, ich beginne die Geschichte in meinem Kopf zusammenzusetzen. Dann ist ein Buch auch nicht mehr das, was es ist. Es ist eher grausames Kino in meinem Kopf.

Wer mein Blog schon länger mitverfolgt und auch weiß, was ich am liebsten lese, der fragt sich, was ich mit diesem Buch anfangen soll. Auf Twitter habe ich mich zu diesem Buch überreden lassen, denn ich wollte „mal was anderes“. Aber was ich wollte, konnte ich nicht genau sagen. Ich wollte nur etwas düsteres, spannendes und mit dem kleinen psychologischen Angstkick. Und dann wurde mir dieses Buch vorgesetzt.

Eigentlich klingt die Geschichte nicht schlecht. Ein großer, schwarzer Militärhubschrauber verunglückt. An Bord sich die kränksten und blutrüstigsten Massenmörder, die die USA je gesehen hat. Doch alles bleibt im Geheimen, denn wer will schon offiziell sagen, dass die schlimmsten Männer des Landes auf freiem Fuß sind? Der kleine Ort, der auch noch den vielversprechenden Namen Safe Haven trägt wird Schauplatz eines bestialischen Spiels.

Jack Kilborn schrieb mit „Angst“ ein Buch, was einem die Angst in die Knochen treibt. Zwar klingt die Geschichte nicht nach einer neuen Erfindung und auch der Titel soll schon zeigen wohin die literarische Reise geht, doch können diese beiden Faktoren noch nicht das ausdrücken, was man auf den 400 Seiten erwartet. Es ist erstaunlich wie großartig dieses Erstlingswerk ist. Es sind nicht nur irgendwelche Mörder und Kriminellen, es sind Menschen, die unfassbare Taten begangen haben. Das Buch bietet alles, was ein Horror Fan sich wünscht: Spannung, Angst, Schnelligkeit und das Gefühl von Nervenkitzel der Extraklasse. Kennt ihr diesen Drang bei einem Horrorfilm sich hinter der Decke verstecken zu wollen und nur mit einem Auge zuzuschauen, da ihr es einfach nicht aushaltet? Genau so ging es mir mit diesem Buch. Ich wollte immer weiterlesen, doch ich hatte Angst vor dem, was mich auf der neuen Seite erwartete. Nervenkitzel! Wer hofft, die Grausamkeit mundgerecht zugeschnitten zu bekommen, der irrt sich. Man bekommt die volle Breitseite an Angst, Ekel und Furcht. Jede Tat wird detailliert beschrieben. Natürlich handelt es sich hierbei nicht um ein literarisches Meisterwerk, aber wer allgemein dieses Genre zugeneigt ist, Edward Lee und Jack Ketchum liest, wird hier seine Freude haben. Ich habe übrigens das darauffolgende Buch „Das Hotel“ schon gelesen. Und was soll ich sagen, die Geschichte ist anders, aber der Horror ist gleich gut.

Ich warne noch einmal eindringlich, wer schwache Nerven hat, sollte nicht zu diesem Buch greifen. In der Rezension habe ich deswegen auch darauf verzichtet genauer auf die Geschichte einzugehen, da Teile der Geschichte schon verschreckend waren.

Ich gebe dem Buch 4 von 5 angsterfüllten Sternen.

   viersterne

Coverrechte liegen beim Heyne Verlag.

Nachts, da will ich mich gruseln!

Neben meinem Bett liegt ein großer Stapel angefangener Bücher – ich glaube, jeder kennt das! Ein Liebesroman, ein Fantasyroman und eine Familiengeschichte. Und keins will ich lesen. Manchmal überkommt mich der Drang mich zu gruseln. Wenn ich literarische Abartigkeiten suche, frage ich meist David von Daves Buchwelt. Er hat ein Händchen für gute „schlimme Bücher“! (Lesetipp!) Dieses Mal jedoch hab ich selbst eine Wahl getroffen. Sebastian Fitzek ist wohl jedem, der nur mal in die Bestseller Listen Deutschlands geblickt habt, ein Begriff. Ich habe im Vorfeld noch nie ein Buch von ihm gelesen und war daher ganz gespannt auf das, was da auf mich zukommt.

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Bis jetzt habe ich die ersten 70 Seiten gelesen und kann nicht aufhören.

Ich bin auf der Jagd nach dem Augensammler, und ihr?