Harris_Vampirgeflüster

Für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, ist das Leben mit Vampiren und Werwölfen nichts Besonderes. Im Gegenteil: Sie hat mehr mit übernatürlichen Wesen zu tun, als ihr lieb ist, seit die Vampire vor einigen Jahren ihre Existenz öffentlich gemacht haben. Für die meisten Menschen sind sie jedoch rätselhafte und unheimliche Wesen geblieben. Jetzt wollen es die Werwölfe den Vampiren nachtun und sich ebenfalls outen. Das scheint zunächst gut zu gehen. Doch dann wird ein junger Werwolf in der Nähe der Bar, in der Sookie arbeitet, gefunden – grausam ermordet. Sookie ahnt nicht, dass dem kleinen Ort Bon Temps noch weitaus größere Gefahren drohen: Eine Gruppe von uralten Wesen, die vollkommen im Verborgenen existiert haben, rüstet sich zum Kampf ..

(Klappentext, Vampirgeflüster, dtv, 352 Seiten)

Ich möchte gleich vorweg nehmen, dass ich ein großer Sookie Stackhouse Fan bin und ihre Reihe für immer einen Platz in meinem Regal haben wird.

Endlich ist es soweit. Nachdem die Vampire der Welt verkündet haben, dass es sie wirklich gibt, ziehen die Werwölfe nach. Doch diese Offenbarung sorgt nicht überall für Begeisterung. Auch in Sookies näherem Umfeld wird dies nicht unbedingt positiv aufgenommen. Sam, Barbesitzer und bester Freund, muss mit einem großen Schock fertig werden. Der Lebensgefährte seiner Mutter schießt auf sie als sie sich vor ihm verwandelt hat. Er überlässt Sookie die Verantwortung für das Merlots und fährt nach Hause. Ab da wird aber erst recht dramatisch. Eines Morgens findet man Jasons Exfrau an einem Kreuz hängend auf dem Parkplatz des Merlots. Die Suche nach dem Mörder beginnt.
Auch in Sookies Leben ändert sich viel. Sie trifft ihren außergewöhnlichen Großvater und erfährt den wahren Grund, weswegen ihre Eltern gestorben sind.
Wie in jedem Buch wird sie wieder Drehpunkt von Verschwörungen und Drohungen. Auch nach ihrem Leben wird wieder getrachtet. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Für mich ist „Vampirgeflüster“ wieder ein gelungener Teil der“ A Southern Vampire Novel“-Serie. Ein Höhepunkt jagt den anderen und lässt den Leser das Buch erst gar nicht aus der Hand legen.
Nicht nur die spannenden Elemente waren wieder für mich wieder ein Höhepunkt, sondern die Liebesgeschichte. Beim Lesen des Buches habe ich mich oft gefragt, ob Sookie nicht die falsche Entscheidung getroffen hat. Sie hat Bill ziehen lassen. Zwar lässt Eric, der verdammt gutaussehende Wikinger, ihr Blut in Wallung geraten, doch mich beschlich immer das Gefühl das es dabei blieb. Es kommen einfach keine wahren Gefühle zwischen ihnen auf, trotz Liebesbekundung. Auch Sookie selbst, stellt sich am Ende des Buches dieselbe Frage.
Das Buch hat es für mich wieder geschafft ein neues Kapitel der Geschichte um die Kellnerin Sookie aufzuschlagen. Durch die Offenbarung der Gestaltenwandler und den neuen verwandtschaftlichen Verhältnis Sookies macht das Buch wieder einen großen Reiz aus. Die Charaktere, die dem Leser der Serie schon sehr ans Herz gewachsen sind, lassen einen wieder zu Teil ihres Lebens werden und zum Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.
Von mir gibt es als Sookie Stackhouse Fan ganz klare 5 von 5 Punkten.

Rowe_Es kann nur eine geben

Als Unsterbliche hat es Justine Bennett wirklich nicht leicht im Leben – sie wacht über den Quell der ewigen Jugend, ist seit Wochen nicht mehr aus dem Haus gekommen und ihr letztes romantisches Date ist mehr als zweihundert Jahre her. Da bricht der gut aussehende Derek LaValle in Justines Leben ein. Über Dereks Familie liegt ein Fluch, weswegen er nur noch wenige Tage zu leben hat. Er kann seinem traurigen Schicksal nur entgehen, indem er die Wächterin des Quells der ewigen Jugend findet und ihr den Kopf abschlägt. Das sollte ihm eigentlich nicht schwer fallen. Wenn diese Wächterin bloß nicht so verdammt sexy wäre … 

(Klappentext, Stephanie Rowe, Lyx, 336 Seiten)

Tja, das Leben kann nicht langweiliger sein. Man sitzt in seiner New Yorker Wohnung mit einer Drachin und einer Espressomaschine fest. Und dazu kommt noch ein Sexverbot für die Ewigkeit. Justine Bennet ist nicht zu beneiden. Ihr Leben erhält aber erst Würze als ein gut aussehender Kerl, dessen Leben auch nicht wirklich das gelbe vom Ei ist, versucht sie zu töten. Derek LaValle ist zwar ein erfolgreicher Unternehmer, dem es an nichts fehlt. Wäre da nicht ein Fluch, der jeden LaValle Mann mit seinem 31 Lebensjahr trifft. Sie sterben auf mysteriöse Art und Weise. Die einzige Lösung ist die Hüterin des Kelchs umzubringen. Die Suche gestaltet sich aber schwieriger als gedacht. Doch dann findet er sie und plötzlich wird sein Plan sie zu töten wirklich schwer. Beide fühlen sich zueinander hingezogen und schaffen es einfach nicht den Anderen einen Kopf kürzer zu machen. Die einzige Alternative ist die Suche nach einem Ausweg, doch dies ist gar nicht so leicht.

„Es kann nur Eine geben“ ist eine witzige und unterhaltsame Geschichte, die mit ihrer schnellen Erzählweise und flotten Sprüchen dem Leser ein gutes Leseerlebnis bereitet. Alle Charaktere des Buches sind amüsant und lassen das Herz höher schlagen. Auch die Nebenfiguren und -Handlungen passen sich perfekt in die Geschichte ein. Es hat Freude gemacht das Buch zu lesen. Eine gute Kombination aus Fantasy, Humor und einem Schuss Erotik.
Ein Fantasyerlebnis mit Witz und einem Tatsch Erotik, tolle Kombination, bei der man sich gemütlich entspannen kann.
Ein guter Einstieg in eine Reihe, die noch viel Potential hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil. Mit kleinen Abzügen – manchmal ist die Geschichte doch etwas zu auf den Witz ausgelegt – gebe ich 4 von 5 Punkte.