VampirVerliebenEin Vampir zum Vernaschen von Lynsay Sands
Egmont LYX
384 Seiten
Preis: 9,95€
OT Single White Vampire

Der gut aussehende Vampir Lucern Argeneau schreibt unter Pseudonym historische Liebesromane. Da er die meisten Ereignisse, die er in seinen Romanen beschreibt, selbst erlebt hat, sind seine Bücher sehr erfolgreich. Er besitzt eine große Fangemeinde, die sich nichts sehnlicher wünscht, als ihren Autor einmal persönlich kennenzulernen. Doch Lucern lebt äußerst zurückgezogen und weigert sich, auf Lesereise zu gehen oder Autogramme zu geben, schon allein deshalb, weil für ihn als Vampir das Reisen bei Tag schwierig ist. Doch seine neue Lektorin Kate C. Leever hat es darauf angelegt, den schüchternen Lucern aus der Reserve zu locken – und das um jeden Preis.

Meinung?

Jetzt haltet euch fest, ich habe dieses Buch vor 2 Jahren (!!) gelesen und immer noch keine Rezension geschrieben. Die Notizen dazu befinden sich schon sehr lange abgetippt in meinem Dashboard, doch zum Veröffentlichen bin ich nie gekommen. Der erste Vorsatz für 2013 war es endlich genau das zu machen.

Obwohl das Buch schon so lange her ist, kann ich mich an die Geschichte noch gut erinnert. „Ein Vampir zum Vernaschen“ ist der zweite Teil der Reihe über die außerordentlich witzigen Vampirfamilie Argeneau. In diesem Buch steht Lucern im Mittelpunkt der Geschichte. Er schreibt für sein Lebens gern Liebesromane, doch mit anderen Menschen oder Vampiren hat er es nicht so. Deswegen lebt er zurückgezogen von Allem unbehelligt in seiner Villa und schreibt vor sich hin. Doch wie es in einem Autorenleben so ist, muss auch die Werbung gemacht werden. Seine Agentin versuchte ihn wegen einer Lesereise schon lange Zeit zu kontaktieren, doch da keine Antwort kam, machte Kate sich kurzerhand selbst auf den Weg um ihren erfolgreichen Einsiedler-Autor selbst von der Lesereise zu überzeugen. Genau ab dieser Stelle beginnen dann auch die typischen Entwicklungen. Es geht hoch und runter in der Gefühlsachterbahn. Er will er sie nicht, dann sie ihn nicht und dann kommen noch ein paar Umstände dazu, die der Geschichte ihre Würze geben.

„Ein Vampir zum Vernaschen“ ist jetzt kein Knaller und auch kein Buch, was man unbedingt lesen muss. Ich kann auch nicht sagen warum mir das Buch im Gedächtnis geblieben ist, aber die Geschichte war wohl recht witzig und Lucern und Kate sind gute Hauptcharaktere gewesen. Lynsay Sands schreibt wie gewohnt in ihrer lockeren Art daher. Doch muss man ganz klar einige Abstriche machen. An manchen Stellen wird die Geschichte flau und es gilt die Durststrecke einfach durchzustehen. Zudem wirken die Dialoge manchmal aufgesetzt. Wer allerdings sich davon nicht abschrecken lässt, hat ein nettes Buch vor sich.

Fazit?
Das Buch war eine gute passable Geschichte, die – wenn man über ein paar Defizite hinweg sieht – nett zu lesen ist. Eine herrlich schräge Familie halt. Deswegen gebe ich 3,5 von 5 Punkten.

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Nachdem Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, bei einem Bombenanschlag nur knapp dem Tod entronnen ist, möchte sie jetzt nichts weiter als ein ganz normales, friedliches Leben führen. Aber Sookie wird prompt in neue Machtkämpfe verwickelt, als die Vampire von Las Vegas versuchen, die katastrophale Lage in Louisiana nach dem Hurrikan Katrina auszunutzen und die Macht zu übernehmen. Welche Rolle spielen Sookies Vampirfreunde Eric und Bill bei dem Ganzen?

(Klappentext, Ein Vampir für alle Fälle, Charlaine Harris, dtv, 384 Seiten)

Die Geschichte spielt im Jahr 2005 nach der verheerenden Katastrophe, die viele Künstenregionen im südöstlichen Teil der USA schwer getroffen hat. Katrina stiftet auch unter den Vampiren und Werwölfen Chaos. Und Sookie gerät zwischen die Fronten, da sie für ihr Talent bekannt ist. Die dramatischen Geschehnisse verdichten sich immer mehr. Bei den Werwölfen gibt es Entführungen und Morde, doch die Schuldigen fehlen. Auch die Vampire sind nicht unbeschadet davon gekommen. Sophie-Anne, die Königin des Bundesstaates Louisiana, kann durch ihre schweren Verletzungen, die sie bei der Explosion (Band 7) davon getragen, nicht mehr die Amtsgeschäfte aufrecht erhalten. Deswegen wollen Vampire aus Nevada einfach die Macht an sich reißen und Louisiana zu ihrem Eigentum erklären. Aber nicht, dass das alles wäre in Sookies Leben, auch privat ändert sich einiges…

Der 8te Teil der „Sookie Stackhouse“-Reihe mit dem wohlklingenden Titel „Ein Vampir für alle Fälle“ ist eine gelungene Fortsetzung, die einem nicht zu Atem kommen lässt. Die Ereignisse überschlagen sich von Seite zu Seite, aber wer jetzt denkt, dies wären einfach zu viele Informationen auf einmal, hat sich geirrt. Charlaine Harris hat es mal wieder gekonnt angestellt die Spannung auf weniger als 400 Seiten so geschickt zu verpacken, dass der Leser einfach gezwungen ist umzublättern. Zudem werden im Laufe des Buches viele Fragen geklärt, die in den letzten Teilen aufgeworfen wurden. Man will einfach nicht zu viel verraten, aber eins muss ich noch anmerken. Zwischen den vielen spannenden Ereignissen kommt Sookies Liebesleben auch nicht zu kurz. ;) Ob das nun etwas gutes bedeutet oder nicht, muss man selbst herausfinden.

Für mich wieder ein sehr lesenswerter Teil der Reihe um die gedankenlesende Kellnerin. Als Fan gebe ich daher 5 von 5 Punkten.

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Für Sookie Stackhouse, die gedankenlesende Kellnerin, ist das Leben mit Vampiren und Werwölfen nichts Besonderes. Im Gegenteil: Sie hat mehr mit übernatürlichen Wesen zu tun, als ihr lieb ist, seit die Vampire vor einigen Jahren ihre Existenz öffentlich gemacht haben. Für die meisten Menschen sind sie jedoch rätselhafte und unheimliche Wesen geblieben. Jetzt wollen es die Werwölfe den Vampiren nachtun und sich ebenfalls outen. Das scheint zunächst gut zu gehen. Doch dann wird ein junger Werwolf in der Nähe der Bar, in der Sookie arbeitet, gefunden – grausam ermordet. Sookie ahnt nicht, dass dem kleinen Ort Bon Temps noch weitaus größere Gefahren drohen: Eine Gruppe von uralten Wesen, die vollkommen im Verborgenen existiert haben, rüstet sich zum Kampf ..

(Klappentext, Vampirgeflüster, dtv, 352 Seiten)

Ich möchte gleich vorweg nehmen, dass ich ein großer Sookie Stackhouse Fan bin und ihre Reihe für immer einen Platz in meinem Regal haben wird.

Endlich ist es soweit. Nachdem die Vampire der Welt verkündet haben, dass es sie wirklich gibt, ziehen die Werwölfe nach. Doch diese Offenbarung sorgt nicht überall für Begeisterung. Auch in Sookies näherem Umfeld wird dies nicht unbedingt positiv aufgenommen. Sam, Barbesitzer und bester Freund, muss mit einem großen Schock fertig werden. Der Lebensgefährte seiner Mutter schießt auf sie als sie sich vor ihm verwandelt hat. Er überlässt Sookie die Verantwortung für das Merlots und fährt nach Hause. Ab da wird aber erst recht dramatisch. Eines Morgens findet man Jasons Exfrau an einem Kreuz hängend auf dem Parkplatz des Merlots. Die Suche nach dem Mörder beginnt.
Auch in Sookies Leben ändert sich viel. Sie trifft ihren außergewöhnlichen Großvater und erfährt den wahren Grund, weswegen ihre Eltern gestorben sind.
Wie in jedem Buch wird sie wieder Drehpunkt von Verschwörungen und Drohungen. Auch nach ihrem Leben wird wieder getrachtet. Aber auch die Liebe kommt nicht zu kurz.
Für mich ist „Vampirgeflüster“ wieder ein gelungener Teil der“ A Southern Vampire Novel“-Serie. Ein Höhepunkt jagt den anderen und lässt den Leser das Buch erst gar nicht aus der Hand legen.
Nicht nur die spannenden Elemente waren wieder für mich wieder ein Höhepunkt, sondern die Liebesgeschichte. Beim Lesen des Buches habe ich mich oft gefragt, ob Sookie nicht die falsche Entscheidung getroffen hat. Sie hat Bill ziehen lassen. Zwar lässt Eric, der verdammt gutaussehende Wikinger, ihr Blut in Wallung geraten, doch mich beschlich immer das Gefühl das es dabei blieb. Es kommen einfach keine wahren Gefühle zwischen ihnen auf, trotz Liebesbekundung. Auch Sookie selbst, stellt sich am Ende des Buches dieselbe Frage.
Das Buch hat es für mich wieder geschafft ein neues Kapitel der Geschichte um die Kellnerin Sookie aufzuschlagen. Durch die Offenbarung der Gestaltenwandler und den neuen verwandtschaftlichen Verhältnis Sookies macht das Buch wieder einen großen Reiz aus. Die Charaktere, die dem Leser der Serie schon sehr ans Herz gewachsen sind, lassen einen wieder zu Teil ihres Lebens werden und zum Ich freue mich schon auf die weiteren Teile der Reihe.
Von mir gibt es als Sookie Stackhouse Fan ganz klare 5 von 5 Punkten.