Visit Amsterdam // TRAVEL STORIES

Processed with VSCOcam with t1 preset
Wie Matthias Claudius so schön sagte:

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen.

Heute erzähle ich euch ein bisschen über meinen Tag in Amsterdam. Die Idee zu diesem Ausflug entstand ganz spontan. Ich musste raus aus meinen Uni Gedanken, aus der Arbeit und auch einmal aus Köln. Da der Freund auch noch gleichzeitig Urlaub hatte, haben wir uns auf touristische Pfade durch Amsterdam begeben.

Auf touristischen Pfaden & wahrscheinlich auf vielen Familienfotos verewigt.

Ich war noch nie in Amsterdam. Obwohl die Niederlande so nah liegen, konnte ich nie Zeit finden um diese wunderschöne Stadt – das werdet ihr heute noch öfters hören – zu besuchen. Ich frage mich ja warum nicht, denn das, was ich da sah, hat mich schier von den Socken gehauen.
Der Tag war grau und nicht sehr warm, was alles recht erträglich gemacht hat. Mit zwei spontan gebuchten ICE Tickets ging es ganz früh Richtung Amsterdam Centraal. Schon beim Verlassen des Bahnhofes wusste ich: Das ist meine Stadt! Die Mischung aus Tradition und Moderne fasziniert mich schon immer. Hinzu kommt dieser ganz besondere Flair, den Amsterdam hat. Die Altstadt zeigt sich mit vielen kleinen Gässchen, versteckten Läden und der typischen Bauweise. Schmale, aneinandergereihte Häuschen mit Aufgängen zu kleinen Türen. Überall sind Blumen an den Gittern der Brücken über den Grachten angebracht und stehen in Kübeln vor den Haustüren.

Kleine Straßen überall. Das macht den Flair der Altstadt aus.

Kleine Seitengassen reihen sich aneinander. Kurz um die Ecke gebogen herrscht schon wieder Stille. Die Durchmischung von touristischen Wegen und Wohnhäusern macht diese Hauptstadt ganz besonders. Es fällt nicht auf, dass jeden Tag tausende Menschen in diese wunderschöne Stadt strömen und alle Sehenswürdigkeiten inhalieren wollen, die Amsterdam zu bieten hat. Und das sah man auch. Egal welche touristische Attratikon man aufsuchte, es waren schon hunderte Menschen vor einem da. Allein vor dem Anne Frank Haus standen ungelogen 700 Meter Menschen an. Die Schlange wand sich um mehrere Ecken und zog sich gefühlt durch die ganze Altstadt bis vor ein unscheinbares Haus mit einer goldenen Plakette an der Tür auf der „Anne Frank Hus“ stand. Auch vor dem Van Gogh Museum stapelten sich die Menschen bis weit auf die Straße. Da wir nur ein paar Stunden hatten und so viel von wieder wunderschönen Stadt aufsaugen wollten, entschieden wir uns dagegen und genossen lieber diese lebenswerte Stadt.

Einer der 165 Grachten, die sich durch ganz Amsterdam ziehen.

Überall in dieser Stadt ist es grün und das System von Grachten zieht sich durch die ganze Stadt. Auch habe ich das Gefühl jegliches Lastenfahrrad der Welt befindet sich hier. Natürlich war ich ganz mitgerissen und schaute selbst mal nach solch einem Rad. Die sind schon teurer als ich gedacht habe, huch!
Trotz so einer großen Stadt war es friedlich. All der Stress der letzten Wochen und Monate fiel zeitlich von mir ab. Einmal durchatmen ist gar nicht so einfach, aber hier bei all dieser Schönheit, Freundlichkeit und Gelassenheit wurde es einem schon wirklich leicht gemacht.

Processed with VSCOcam with t1 preset

Auch kulinarisch musste man sich kurz versorgen. Wie hier im Café de Prins.

Poffertjes essen und kurz danach einen Zuckerschock erhalten. Das war schön.

Kulinarisch mussten wir uns auch ein bisschen verpflegen. Neben den obligatorischen in Puderzucker und Butter ertrinkenden Poffertjes haben wir im Café des Prins einen hübschen, lauschigen Ort gefunden, der uns gegen das miese Wetter des Tages geschützt hat. Lauschige Musik, tolle Einrichtung und – wie überall – freies WLAN. Solche kleinen Cafés findet man über ganz Amsterdam verteilt.

Blick aufs Rijkes Museum, Amsterdam.

Allein das Wetter machte diesen perfekten Tag nicht ganz so perfekt. Zum Schluss regnete es nicht nur, sondern goss es aus vollen Eimern. Irgendwann war es dann auch egal wie nass man war, denn getrocknet wäre man in den kurzen Regenpausen eh nicht mehr. Doch das Wetter kann nicht die Schönheit des Tages nehmen. Amsterdam ist auf jeden Fall wieder eine Reise wert und vielleicht auch mal für etwas länger.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.


*