What a Week // KW35

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Hey Kölle – do ming Stadt am Rhing, he wo ich jroß jewode ben. Do bes en Stadt met Hätz un Siel. Hey Kölle, do bes e Jeföhl!

– Text: Höhner: Hey Kölle – Du bes e Jeföhl

Freut ihr euch auch so wie darüber, dass ich wieder in Köln bin? Endlich wieder zu Hause in meiner Stadt, meiner kleinen Ersatzheimat mit ganz viel Jeföhl! Für alle, die das Zitat der Woche nicht kennen, der sollte dringenst zur Karnevalszeit mal nach Köln kommen. Das ist wirklich alles nicht so schlimm wie alle sagen. Und dann trinken ma ein Kölsch, oder drei, und schunkeln zu Karnevalsliedern. Ach, was bin ich froh wieder hier zu sein. Die Freundlichkeit habe ich vermisst und auch die Menschen allgemein hier. Und seien wir mal ehrlich, zu Hause in seinen vier Wänden sollte es am schönsten sein. Deswegen schreibe ich in einer kurzen Pause zwischen all dem Möbel schieben „What a Week“ für die KW35. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Diese Woche haben mich zwei Gefühle überwältigt. Einerseits trifft mich immer noch die Verzweiflung der Situation gegenüber, dass es so viele rechtsradikale Straftaten in Deutschland gibt. Ich frage mich wo sich dieses Potential dazu in den letzten Jahren versteckt hat. Ich erinnere mich an Rockstock und Hoyerswerda. Gleichzeitig überwältigt mich die Hilfsbereitschaft und den Willen dazu nicht wegzuschauen. Mit #mundaufmachen und vielen anderen Aktionen soll ein Statement dageben gemacht werden!

Es ist so wichtig darauf aufmerksam zu machen in welchen Missständen die Menschen in ihren Ländern leben und mit welchem Hass ihnen hier entgegenkommt. Deswegen möchte ich noch einmal auf Blogger für Flüchtlinge aufmerksam machen.

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Zu diesem Zeitpunkt sind über 41.000 Euro (Stand, 30.8.15) zusammengekommen. Es haben sich Unmengen an Hilfsorganistationen und Gruppen gegründet, die die vertriebenen Menschen hier aufnehmen und willkommen heißen, Essen austeilen, Spenden sortieren und noch viel mehr tun. Ich möchte jeden danken, der etwas dafür tut. Ich kann meine Dankbarkeit gar nicht in Worte fassen und bin so froh, dass es solch eine große Hilfsbereitschaft gibt. Danke!

Neben diesem enorm wichtigen Anliegen gab es in der vergangenen Woche auch noch ein bisschen was aus dem Privatleben zu erzählen.
In der letzten Woche war ich noch ein bisschen unterwegs in meiner Heimat. Wer schon einmal im Spreewald war weiß, wie schön es dort sein kann.

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Diese Landschaft ist für mich etwas ganz besonderes. Es ist nicht nur die Gegend, die ich schon früh als Kind oft besucht und Urlaube verbracht habe, sondern sie ist auch direkt vor der Haustür. Wenn ich doch nur ein bisschen mehr Mut hätte, dann würde ich sofort zu einer Kanu Tour aufbrechen.

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Jetzt bin ich jedoch wieder zurück in Köln und es ist ein schönes Jeföhl. Aus dem Flugzeug heraus sah ich die 2 großen Spitzen des Doms und mein Herz flutete voll Wonne und Freude. Hey Kölle, do bes e Jeföhl!

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