What to read | September 2015

What to read | September 2015

“Do your thing and don’t care if they like it.”

― Tina Fey, Bossypants

Ihr kennt doch sicherlich diese Situation: Man nimmt sich vor wirklich vor in Ruhe zu lesen und so viel Literatur in einem Monat zu konsumieren wie es nur möglich ist, doch genau daran scheitert man. In der August Version von What to read hatte ich mir eine kleine Leseliste vorbereitet, die nur aus 4 Büchern bestand. Eine wirklich überschaubare Menge. Doch wie es das Schicksal, genannt Urlaub bei den Eltern, so will, habe ich nicht mal das absolviert. Ich muss gestehen, zwischendurch hat mich auch diese kleine Liste sehr unter Druck gesetzt und daher habe ich jetzt beschlossen keine Listen mehr zu schreiben. Ich will lesen, was ich will und wann ich es will. Zwar habe ich eine große Vorliebe für Listen (mein Leben ist eine einzige To-Do Liste), jedoch setzt mich das alles zu sehr unter Druck.

Also was ist denn im August alles gelesen worden? Ich habe 4 Bücher angefangen und zwei davon beendet und eins abgebrochen und eins gar nicht erst angeschaut. Ja, was soll man da sagen.
Beendet habe ich tatsächlich Harry Potter and the Philosopher’s Stone. An einigen Stellen (hier, hier und hier) schwärmte ich ja schon davon wieder nach Hause zu kommen. Der erste Band war recht fix gelesen. Die Geschichte allerdings war doch etwas anders als ich sie in Erinnerung hatte. Die Filme prägen mich so stark, dass ich wahrscheinlich vergessen habe wie die Geschichte im Buch abgelaufen ist. Obwohl die Filme eine wirklich gelungene Adaption sind, unterscheiden sie sich doch vom Original in einigen wichtigen Stellen. Auch wirkten für mich die Charaktere wirklich so jung wie sie eigentlich sein sollten. Kurzum, ich habe mir gleich den zweiten und dritten Band auf englisch bestellt.

Da kommen wir doch gleich mal zum Walk of Buchkauf-Shame, denn diesen Monate habe ich mehr als üblich über die Strenge geschlagen. 8 Bücher fanden den Weg zu mir. Als erstes zogen bei mir ein:

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Tja, das war der erste kurze Kaufrausch. Darauf folgten

Wie ihr seht, ich habe ordentlich zugeschlagen. Wenn man doch nur die Zeit dazukaufen könnte, die man zum lesen so braucht. Aber mal ganz ehrlich, jeder hat genug Zeit zum lesen. Auch wenn es nur die 10 Seiten abends im Bett sind, die man lesen kann. Doch was machen wir stattdessen? Wir schauen netflixen die ganze Nacht über oder schauen “Schwiegertochter gesucht”. Wir grübeln und machen uns Gedanken, arbeiten vielleicht zu viel. Lesezeit ist Luxuszeit geworden. Und so sitze ich hier, schreibe diesen Blogartikel und nehmen mir vor, dass ich nachher mindestens ein angefangenes Buch beenden will. Ich nehme mir als vor etwas zu tun, was mir gut tut, obwohl es doch so selbstverständlich sein soll.

Ach, und noch eins zu “What to read”: Natürlich macht dieser ganze monatliche Blogpost keinen Sinn, wenn ich mir doch vorgenommen habe keine Listen zu erstellen. Deswegen nehme ich mir etwas anderes vor: Lesezeit! Und ich werde jeden Monat einmal darüber schreiben, was ich gelesen habe und vielleicht komme ich doch noch dazu ohne Druck eine “Leseliste” zu erstellen.

2 Kommentare

  1. avatar 1. September 2015 / 15:09

    Ganz ehrlich? Ich habe den Sinn hinter Leselisten eh noch nie wirklich nachvollziehen können – genau deswegen, weil dann dieser Druck aufkommen könnte, den du eben beschreibst. Die meiste Zeit lese ich tatsächlich nur das, worauf ich auch gerade Lust habe – und ich freue mich schon auf deine monatlichen Lese-Zusammenfassungen. :-)

    Liebe Grüße,
    Jess

    • avatar
      Laura
      1. September 2015 / 22:18

      Genauso werde ich das nun auch handhaben. Ich habe keine Lust mehr auf Listen und “Du musst so viele Bücher pro Monat lesen”.
      Das hat mir schon einmal den Spaß am Lesen genommen. Das Leben ist keine Statistik.
      Ich gebe mir Mühe. <3

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