Wir geben das Warten nicht auf.

Von ganz viel auf ganz wenig.
Von Rückzug auf volle Fahrt.
Von Menschen auf Einsamkeit.
Von Angst auf Glück. Und zurück.
Dazu sagt man immer so schön „emotionale Achterbahn“ und mir fällt auch nichts besseres ein. Der Magen zieht sich zusammen und eine Masse fällt auf einen herab. Erdrückt dich fast. Nimmt dir jede Luft zum Atmen. Dein Herz zieht sich zusammen. Obwohl du laufen willst, weit weg, dort wohin deine Probleme dich nie erreichen, sitz du doch da. Weil du nicht kannst.
Ganz tief oder ganz gut.
Ganz hoch und ganz niedrig.
Von „voll gut“ auf „alles bricht zusammen“.
Und dann diese Euphorie, die so über dich hereinbricht. In den Moment, die für dich die Welt bedeuten. In denen du alles schaffen kann. Der Knoten sich löst. Du schreist vor Freunde. Die sollen immer dableiben. Immer und überall. Mit jedem kleinen Funken deines Körpers willst du das spüren. Immer. Immer! Glücksgefühl ist wie eine Droge.
Aber eigentlich wünschst du dir etwas anderes. Etwas, was konstant bleibt. Innere Ruhe und Zufriedenheit. In dir ein ruhiges Meer mit kleinen Wellen, die am Strand anlaufen. Immer etwas ruhig, aber in Bewegung.
So redest du dir ein, dass alles gut wird. Alles in Ordnung bleibt. Mit ein bisschen Selbstbetrug kommt man über die schlimmen Zeiten hinweg. Und man wartet, dass die See ruhig wird.

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